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Alkohol kann Wechseljahresbeschwerden verstärken: So bleibt der Genuss trotzdem schön

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Redaktion SeeMe-nopause
Autor:Redaktion SeeMe-nopause
Erianys Osepa
Medizinisch geprüft von:Erianys Osepa
Two women wearing light-colored knitwear stand outdoors smiling and chatting while holding glasses with light orange liquid. The background features greenery and buildings, conveying a warm and friendly social atmosphere.

Inhaltsverzeichnis

Ein Glas Wein nach einem langen Tag. Ein Prosecco bei einer Geburtstagsfeier. Oder ein geselliger Abend mit Freundinnen und einem Gin Tonic in der Hand. Für viele Frauen ist der Genuss von Alkohol mehr als nur Trinken: Es ist ein Moment der Entspannung, des Kontakts und des Loslassens.

Während der Wechseljahre verändert sich vieles im Körper und Geist. Das Bedürfnis nach solchen Entspannungsmomenten kann dadurch sogar größer werden. Doch wie lässt sich das mit den Auswirkungen von Alkohol auf den Körper in dieser Lebensphase vereinbaren?

Ich merke, dass mich ein Glas schneller beeinflusst als früher, aber bewusst genießen möchte ich mir nicht nehmen lassen.
A middle-aged woman with light blonde curly hair wearing a beige knit cardigan, resting her hand gently on her cheek with a soft, tender expression that conveys a sense of warmth and contemplation.
Sylvia50 Jahre

Was passiert im Körper bei Alkohol in den Wechseljahren?

Die Wechseljahre sind eine Zeit hormoneller Veränderungen. Besonders der Rückgang des Hormons Östrogen beeinflusst viele Prozesse im Körper:

  • Sie schlafen weniger tief und wachen schneller auf;
  • Ihre Stimmung kann schwanken, ebenso wie Ihre Körpertemperatur;
  • Ihr Stoffwechsel und Ihre Fettverbrennung verlangsamen sich;
  • Ihr Körper verarbeitet Alkohol weniger effizient als zuvor;
  • Sie sind empfindlicher gegenüber Reizen und Stress.

Dadurch kann sich Alkohol anders anfühlen als früher. Schon ein Glas kann mehr Auswirkungen auf Ihren Schlaf, Ihre Stimmung oder Ihren Herzschlag haben.

Wiedererkennen: Die Auswirkungen auf Ihren Alltag

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Während Sie früher problemlos ein paar Gläser trinken konnten, merken Sie jetzt schon nach einem Getränk, dass Sie schlechter schlafen oder emotionaler reagieren. Wenn Sie dieses Muster bei sich bemerken, stellt sich schnell die Frage: Müssen Sie dann ganz aufhören? Oder gibt es einen Mittelweg?

Ich bekomme schneller Herzklopfen von einem Glas Wein, aber bei einem Abendessen finde ich es so gesellig.
Middle-aged woman with dark hair resting her head on her hand, wearing a light knit jumper and smiling gently indoors
Maria49 Jahre

Die Wechseljahre können den Unterschied zwischen dem, was Sie gewohnt sind, und dem, was sich gut anfühlt, verstärken. Gerade weil der Genuss von Alkohol oft mit Entspannung und Kontakt zu anderen verbunden ist, kann es schwierig sein, daran etwas zu ändern.

Bewusst genießen: Kleine Entscheidungen, große Wirkung

Gelegentlich Alkohol zu trinken, ist auch in den Wechseljahren möglich, solange Sie auf Ihren Körper hören und bewusste Entscheidungen treffen. Diese Tipps können helfen:

  • Achten Sie auf Ihre Signale: Haben Sie Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen nach dem Alkoholkonsum? Dann kann es sinnvoll sein, weniger oder bewusster zu trinken.
  • Wählen Sie Ihre Momente: Genießen Sie an ein oder zwei festen Tagen in der Woche ein gutes Glas, anstatt täglich „Entspannungsmomente“ mit Alkohol zu verbinden.
  • Trinken Sie langsam und kombinieren Sie mit Wasser: Ein Glas Wasser zwischen den Getränken hilft Ihrem Körper, sich zu erholen.
  • Wählen Sie leichte, trockene Getränke: Zum Beispiel trockenen Rotwein oder einen leichten Prosecco. Süße oder schwere Getränke haben stärkere Auswirkungen.
  • Entdecken Sie alkoholfreie Alternativen: 0,0-Weine, Mocktails oder Gin-Alternativen sind überraschend lecker und passen perfekt zu einem geselligen Moment.
  • Machen Sie den Genuss sozial, nicht alkoholisch: Die Atmosphäre entsteht durch das Zusammensein, nicht durch das Getränk.
  • Haben Sie oft das Bedürfnis, Alkohol zur Entspannung zu trinken? Probieren Sie auch andere Dinge aus, wie – so ungewöhnlich es vielleicht zunächst klingt – einen Spaziergang im Wald (nicht das Getränk), Atemübungen, Yoga oder ein warmes Bad.

Sie entscheiden, was sich gut anfühlt

Für die eine Frau erfordern die Wechseljahre mehr Anpassung als für die andere, aber für alle gilt: Seien Sie nachsichtig mit sich selbst. Sie müssen nicht auf alles verzichten, um gut für sich zu sorgen. Es geht um Balance, Bewusstsein und darum, was Sie brauchen, um sich wohlzufühlen. Und manchmal ist das einfach ein schönes Glas Wein, mit einem guten Gespräch, zu einem passenden Moment.

Ich genieße bewusster als je zuvor. Vielleicht macht das solche Momente sogar wertvoller als früher.
A woman with long black hair wearing a loose light beige top, accessorized with gold hoop earrings and a delicate necklace. She appears comfortable and at ease, displaying a natural and serene expression. The background features soft-focus greenery and furniture, creating a bright, warm, and inviting indoor atmosphere.
Jessica49 Jahre

Wechseljahresbeschwerden: Was können Sie noch tun?

Haben Sie Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen? Bringt weniger Alkohol nicht den gewünschten Effekt? Schauen Sie sich an, was Sie je nach Beschwerde noch tun können.

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