Alkohol kann Wechseljahresbeschwerden verstärken: So bleibt der Genuss trotzdem schön



Ein Glas Wein nach einem langen Tag. Ein Prosecco bei einer Geburtstagsfeier. Oder ein geselliger Abend mit Freundinnen und einem Gin Tonic in der Hand. Für viele Frauen ist der Genuss von Alkohol mehr als nur Trinken: Es ist ein Moment der Entspannung, des Kontakts und des Loslassens.
Während der Wechseljahre verändert sich vieles im Körper und Geist. Das Bedürfnis nach solchen Entspannungsmomenten kann dadurch sogar größer werden. Doch wie lässt sich das mit den Auswirkungen von Alkohol auf den Körper in dieser Lebensphase vereinbaren?
Ich merke, dass mich ein Glas schneller beeinflusst als früher, aber bewusst genießen möchte ich mir nicht nehmen lassen.
Die Wechseljahre sind eine Zeit hormoneller Veränderungen. Besonders der Rückgang des Hormons Östrogen beeinflusst viele Prozesse im Körper:
Dadurch kann sich Alkohol anders anfühlen als früher. Schon ein Glas kann mehr Auswirkungen auf Ihren Schlaf, Ihre Stimmung oder Ihren Herzschlag haben.
Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Während Sie früher problemlos ein paar Gläser trinken konnten, merken Sie jetzt schon nach einem Getränk, dass Sie schlechter schlafen oder emotionaler reagieren. Wenn Sie dieses Muster bei sich bemerken, stellt sich schnell die Frage: Müssen Sie dann ganz aufhören? Oder gibt es einen Mittelweg?
Ich bekomme schneller Herzklopfen von einem Glas Wein, aber bei einem Abendessen finde ich es so gesellig.
Die Wechseljahre können den Unterschied zwischen dem, was Sie gewohnt sind, und dem, was sich gut anfühlt, verstärken. Gerade weil der Genuss von Alkohol oft mit Entspannung und Kontakt zu anderen verbunden ist, kann es schwierig sein, daran etwas zu ändern.
Gelegentlich Alkohol zu trinken, ist auch in den Wechseljahren möglich, solange Sie auf Ihren Körper hören und bewusste Entscheidungen treffen. Diese Tipps können helfen:
Für die eine Frau erfordern die Wechseljahre mehr Anpassung als für die andere, aber für alle gilt: Seien Sie nachsichtig mit sich selbst. Sie müssen nicht auf alles verzichten, um gut für sich zu sorgen. Es geht um Balance, Bewusstsein und darum, was Sie brauchen, um sich wohlzufühlen. Und manchmal ist das einfach ein schönes Glas Wein, mit einem guten Gespräch, zu einem passenden Moment.
Ich genieße bewusster als je zuvor. Vielleicht macht das solche Momente sogar wertvoller als früher.
Haben Sie Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen? Bringt weniger Alkohol nicht den gewünschten Effekt? Schauen Sie sich an, was Sie je nach Beschwerde noch tun können.
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