Hormonpräparate sind in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich (wie Tabletten, Sprays, Gel, Creme und Ovula) und können sowohl bioidentische als auch synthetische Varianten von Östrogen und/oder Progesteron enthalten.
Die Wahl der Darreichungsform sowie der Art des Östrogens und/oder Progesterons richtet sich nach verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Art der Beschwerden. Die meisten verschriebenen Behandlungen enthalten bioidentisches Östrogen (Estradiol). Bioidentisches Estradiol ist chemisch identisch mit dem Estradiol, das der weibliche Körper selbst produziert.
Darüber hinaus enthalten sie oft bioidentisches Progesteron oder synthetisches Gestagen (wie Levonorgestrel oder Dydrogesteron). Welche Form am besten geeignet ist, variiert von Frau zu Frau. Manche reagieren besser auf bioidentische Hormone, andere auf synthetische oder eine Kombination aus beiden. In der Praxis wird dies im Laufe der Behandlung deutlich und an die Reaktion des Körpers angepasst.
Sofern Ihre Gebärmutter nicht zuvor entfernt wurde, wird die Hormontherapie in der Regel als Kombination aus Östrogen und Progesteron verabreicht. Östrogen hilft, Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Progesteron hingegen ist notwendig, um die Gebärmutterschleimhaut vor einem zu starken Aufbau durch Östrogen zu schützen. Wenn Sie keine Gebärmutter mehr haben oder sich bereits in der Postmenopause befinden, ist Progesteron nicht immer erforderlich.