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Gabi (59): "Obwohl die Menopause schon vor Jahren stattfand, halten die nächtlichen Schweißausbrüche hartnäckig an"

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Redaktion SeeMe-nopause
Autor:Redaktion SeeMe-nopause
Woman with shoulder-length dark hair wearing a white knit cardigan, sitting on a bed in soft natural window light with light curtains behind her.

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Gabi (59) arbeitet als Bürokauffrau und hat zwei erwachsene Kinder. Obwohl die Menopause bereits seit einiger Zeit hinter ihr liegt und sie während der Perimenopause relativ wenige Beschwerden hatte, gibt es etwas, das sie nicht loslässt: "Jede Nacht schwitze ich literweise. Es wird immer schlimmer, obwohl meine letzte Periode schon Jahre zurückliegt. Manchmal frage ich mich wirklich, wie lange das noch so weitergeht."

"Die Perimenopause war ein Kinderspiel"

Mit etwa 52 Jahren bemerkte Gabi die ersten Anzeichen der Menopause. "Meine Stimmung konnte manchmal von einem Moment auf den anderen umschlagen, und gelegentlich hatte ich einen Hitzeschub. Aber ehrlich gesagt bin ich relativ problemlos durch die erste Phase der Menopause gekommen."

Da Gabi eine Hormonspirale hatte, weiß sie nicht genau, wann ihre letzte Periode war. "Ich weiß nur, dass ich, als ich mit 56 die Hormonspirale entfernen ließ, nicht mehr meine Periode bekam und dachte: Ich bin gut davongekommen", lacht sie.

"Meine Beschwerden kamen unerwartet spät"

"Ich spreche sehr offen mit meinen Freundinnen über Themen wie die Wechseljahre. Ich habe alles Mögliche gehört, von Schlafproblemen bis hin zu Migräne, und war froh, dass es bei mir so reibungslos verlief. Aber ich habe mich zu früh gefreut. Die Beschwerden kamen mit ein paar Jahren Verzögerung."

Jahre nach ihrer letzten Periode, als Gabi sich bereits in der Postmenopause befand, begann sie nachts immer stärker zu schwitzen. "Da ich mir nicht sicher war, ob das in der Postmenopause normal ist, habe ich meine Gynäkologin konsultiert. Sie erklärte mir, dass Hitzewallungen auch nach der Menopause auftreten können."

Nächtliche Schweißausbrüche treten bei mehr als 80 Prozent der Frauen in der Perimenopause auf. Was Gabi erlebt, ist also (leider) normal. Genau wie Gabi entwickeln manche Frauen erst später Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Und das kann auch dann passieren, wenn die letzte Periode schon lange zurückliegt.

Nächtliche Schweißausbrüche und ihre Ursachen

Gabi sieht dennoch etwas Positives in ihrer Situation. "Tagsüber habe ich kaum Beschwerden, da meine Hitzewallungen vor allem nachts auftreten. Ich muss mir also keine Sorgen über Schweißflecken oder Schweißgeruch bei der Arbeit machen. Ich weiß, dass andere Frauen damit zu kämpfen haben. Ich bin froh, dass die Schweißausbrüche mein tägliches Leben nicht so stark beeinträchtigen."

Aber es bleibt anstrengend, jede Nacht schweißgebadet aufzuwachen. "Meistens dauert so ein Hitzeschub höchstens ein paar Minuten. Trotzdem wache ich auf, und das beeinflusst die Qualität meines Schlafs."

Was rät Gabi Frauen in einer ähnlichen Situation? "Gönnen Sie sich an besonders müden Tagen etwas Schönes und vor allem: Schreiben Sie auf, was Ihre Beschwerden verschlimmert oder lindert. So lernen Sie Ihren Körper noch besser kennen. Mittlerweile weiß ich, dass Alkohol meine Schweißausbrüche verstärkt und regelmäßiger Sport sowie abwechselnd warmes und kaltes Duschen das nächtliche Schwitzen reduzieren. Und ich vermeide Schlafanzüge aus billigen Stoffen."

"Vergleichen Sie sich nicht zu sehr mit anderen. Nur weil eine Freundin stärkere Symptome hat, heißt das nicht, dass Sie Ihre eigenen Beschwerden ignorieren und ertragen müssen."

"Ich bin endlich auf dem Weg zu besserem Schlaf"

Mittlerweile ist Gabi auf dem Weg der Besserung. "Ich habe jahrelang darauf gewartet, dass die Hitzewallungen von selbst verschwinden. Ich dachte immer: Die Menopause ist schon lange vorbei, irgendwann muss es besser werden. Letztendlich habe ich zu lange gewartet. Ich hätte früher Hilfe suchen sollen, dann hätte vielleicht eine Hormontherapie helfen können."

Jetzt spricht sie mit einer Menopause-Expertin über mögliche Ergänzungen, die ihre Hitzewallungen reduzieren und ihren Schlaf verbessern können. "Mein Rat an andere Frauen ist daher: Warten Sie nicht so lange, um Hilfe zu suchen. Es gibt zahlreiche Hilfsmittel und Behandlungen, um Ihre Beschwerden zu lindern. Sie müssen sich davon auf keinen Fall einschränken lassen."

Vielleicht erkennen Sie einige Beschwerden aus dieser Geschichte wieder. Fragen Sie sich, ob Sie auch in den Wechseljahren sind? Der Menopausentest kann Ihnen erste Antworten geben.

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