Starke Menstruationsblutungen: Wann sollte man zum Hausarzt gehen?



Starke Menstruationsblutungen treten während der Wechseljahre häufiger auf, insbesondere in der Perimenopause. Ihre Menstruation kann länger andauern oder mit einem stärkeren Blutverlust einhergehen, als Sie es gewohnt sind. Dies kann beunruhigend sein. In diesem Artikel erfahren Sie, wann von einer starken Menstruation die Rede ist, welche möglichen Ursachen es gibt und wann es ratsam ist, einen Termin beim Hausarzt zu vereinbaren.
Meine Blutungen begannen sich um meinen 50. Geburtstag herum zu verändern. Es gab Tage, an denen ich jede Stunde meinen Tampon wechseln musste.
Während der Perimenopause verändert sich das Zusammenspiel zwischen Östrogen und Progesteron. Östrogen baut die Gebärmutterschleimhaut auf, während Progesteron sie stabilisiert. Wenn Progesteron schneller abfällt, kann die Schleimhaut dicker werden und unregelmäßiger abgestoßen werden. Dies kann zu stärkeren oder unregelmäßigeren Blutungen führen.
Von starken Menstruationsblutungen spricht man, wenn Sie Ihre Binden oder Tampons immer häufiger wechseln müssen (innerhalb von 2 Stunden) oder wenn Sie während einer Menstruation mehr als 80 ml Blut verlieren. Oder wenn Sie länger als 7 Tage menstruieren. Sie können es auch daran erkennen, dass Sie häufig durchbluten oder Blutgerinnsel in Ihrem Menstruationsblut bemerken. Durch den Blutverlust fühlen Sie sich oft schlapp, müde und schwindelig.
Um Ihre Beschwerden richtig zu behandeln, ist es wichtig, die Ursache zu ermitteln. Die Auslöser können in hormonellen Veränderungen während der Perimenopause liegen, aber es gibt auch andere mögliche Ursachen:
Ein Arzt hilft Ihnen dabei, herauszufinden, ob es eine erkennbare Ursache für den starken Blutverlust gibt. Er oder sie wird gemeinsam mit Ihnen mögliche Behandlungsoptionen besprechen. In den folgenden Fällen empfehlen wir, einen Termin beim Hausarzt zu vereinbaren:
Sind Sie unsicher? Vereinbaren Sie immer einen Termin.
Während der Wechseljahre liegt die Ursache für starke Blutungen oft in einem hormonellen Ungleichgewicht. Sie können Ihren Körper während dieses Ungleichgewichts mit Ernährung und Lebensstil unterstützen. Die folgenden Tipps können helfen:
Starke Menstruationsblutungen können Ihr tägliches Leben stark beeinflussen. Es ist ratsam, Ihre Beschwerden beurteilen zu lassen. Neben Lebensstil und Ernährung können medizinische Behandlungen helfen. Oft kann eine Hormontherapie verschrieben werden. Möchten Sie das nicht oder können Sie es nicht? Dann gibt es noch andere Optionen, wie hormonfreie Medikamente oder Ergänzungen. Lassen Sie sich über die passenden Behandlungsoptionen informieren, um die Wechseljahre angenehmer zu gestalten.
Reichen Lebensstil und Ernährung nicht aus? Medizinische Optionen können Sie unterstützen und zu einem stabileren und angenehmeren Zyklus beitragen. Schauen Sie sich die Optionen an, fordern Sie das Produkt an, und ein Arzt prüft, ob es das richtige Mittel für Ihre Beschwerden ist.
Starke Menstruationsblutungen betreffen viele Frauen in den Wechseljahren. Lassen Sie es nicht einfach so stehen, denn es gibt Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Es ist wichtig, die Ursache zu ermitteln, damit Sie Ihre Beschwerden effektiv bekämpfen können – mit oder ohne Medikamente. Mit Lebensstil und Ernährung können Sie bereits viel erreichen, aber stellen Sie sicher, dass Sie rechtzeitig zum (Haus-)Arzt gehen, auch wenn Sie unsicher sind.
Füllen Sie einen Online-Fragebogen aus und erhalten Sie von einer Ärztin oder einem Arzt eine persönlicher Behandlungsplan, die auf Ihre persönliche Situation, Ihre Präferenzen und Ihren Gesundheitszustand abgestimmt ist.