Häufig (bei 1 von 10 bis 1 von 100 Anwenderinnen):
Gelegentlich (bei 1 von 100 bis 1 von 1.000 Anwenderinnen):
Stimmungsschwankungen
Gewichtszunahme
Bauchschmerzen
Müdigkeit
Selten (bei weniger als 1 von 1.000 Anwenderinnen):
Schwere, aber seltene Nebenwirkungen: Diese Nebenwirkungen können in seltenen Fällen zu ernsthaften Beschwerden führen, wie Thrombose oder schweren allergischen Reaktionen. Wenden Sie sich in solchen Fällen immer sofort an den Arzt, der dieses Medikament verschrieben hat.
Für eine vollständige Übersicht der Nebenwirkungen siehe die Packungsbeilage.
Risiken der Hormontherapie
Wenn Sie noch eine Gebärmutter haben, sollte Östrogen mit Progesteron/Progestagen kombiniert werden, da andernfalls ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterkrebs besteht.
Die Einnahme von Medikamenten kann Risiken bergen, dies gilt auch für die hormonelle Therapie in den Wechseljahren. Für Tabletten oder Kapseln mit Östrogen und Progesteron/Progestagen gilt:
Ein leicht erhöhtes Risiko für Thrombosen, Schlaganfälle und Gallenblasenerkrankungen.
Selten, aber ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Dieses Risiko scheint mit der Dauer der Einnahme zuzunehmen (länger als 5 Jahre).
Neuere Studien zeigen, dass die hormonelle Therapie in den Wechseljahren (wenn sie vor dem 60. Lebensjahr begonnen wird) neben Risiken auch eine schützende Wirkung haben kann. Dies betrifft unter anderem bestimmte Krebsarten, Osteoporose und Diabetes.