Die Beschwerden, die in der Postmenopause auftreten können, sind häufig eine Folge der niedrigen Östrogenspiegel. Zudem steigt das Risiko für Osteoporose, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beschwerden halten in der Regel noch ein bis zwei Jahre an, können jedoch auch länger bestehen. Viele Frauen berichten beispielsweise, dass sie in den ersten zwei Jahren der Postmenopause weiterhin (starke) Hitzewallungen erleben.
Beschwerden, die in der Postmenopause auftreten können (oder zunehmen):
- Vaginale Trockenheit
- Hitzewallungen
- Brennende Schamlippen
- Schmerzhafte Gelenke
- Schlechter Schlaf
- Gewichtszunahme
- Weniger Lust auf Sex
- Niedergeschlagenheit
- Hautalterung
- Blasenentzündung
- Beckenbodenbeschwerden
- Inkontinenz
- Haarausfall
Auch der Alterungsprozess spielt bei den oben genannten Beschwerden eine Rolle. Dies erschwert es, die Beschwerden eindeutig zuzuordnen: Liegen sie an der Postmenopause oder am Alterungsprozess? In der Regel nehmen hormonelle Beschwerden während der Postmenopause schrittweise ab. Die einzige Beschwerde, die aufgrund des niedrigen Östrogenspiegels nicht abnimmt, sind trockene Schleimhäute, wie vaginale Trockenheit oder trockene Augen.