Empfindliche oder schmerzende Brüste entstehen durch Veränderungen im Brustgewebe. Das Drüsengewebe in Ihren Brüsten reagiert empfindlich auf Hormone, was zu Spannungen, Empfindlichkeit oder Schmerzen führen kann. Die Beschwerden können in beiden Brüsten auftreten, aber auch nur in einer Brust oder in einem Teil davon. Manchmal ist die Empfindlichkeit auch in der Achsel oder an der Innenseite des Arms spürbar.
Während der Perimenopause beginnen die Östrogen- und Progesteronspiegel zu schwanken. Progesteron nimmt oft schneller ab als Östrogen, was vorübergehend zu einem relativen Übermaß an Östrogen führen kann. Diese hormonellen Veränderungen beeinflussen das Drüsengewebe in den Brüsten und können die Beschwerden verstärken.
Eine gutartige Veränderung des Drüsengewebes in der Brust wird als Mastopathie bezeichnet. Dabei können Knoten oder Unregelmäßigkeiten im Brustgewebe spürbar sein. Dies tritt häufiger in Phasen auf, in denen die Hormone stark schwanken.
Je näher Sie der Menopause kommen, desto weiter sinkt der Östrogenspiegel. Das Drüsengewebe in den Brüsten nimmt ab und wird allmählich durch Fettgewebe ersetzt. Dadurch können sich Festigkeit, Größe und Form Ihrer Brüste verändern. Bei vielen Frauen nehmen die Schmerzen und die Empfindlichkeit nach der Menopause ab.