Wenn es um den Zustand der Haut geht, spielen insbesondere der Rückgang von Östrogen und Kollagen eine entscheidende Rolle. Östrogen stimuliert die Produktion von Kollagen, einem unverzichtbaren Baustoff (Protein) für eine gesunde, straffe Haut (auch Muskeln, Gelenke und Knochen benötigen Kollagen, um gut zu funktionieren).
Kollagen sorgt dafür, dass Gewebe im gesamten Körper stark und elastisch bleiben. Sinkt der Östrogenspiegel, nimmt auch das Kollagen in der Haut ab. Das Ergebnis? Die Haut wird dünner, Falten entstehen, und äußere Einflüsse greifen die Haut schneller an. Kollagen sorgt zudem dafür, dass die Haut Wasser speichert. Weniger Kollagen bedeutet daher eine weniger hydratisierte Haut.
Darüber hinaus hilft Östrogen bei der Regulierung der Enzyme, die Kollagen abbauen. Wenn weniger Östrogen im Körper vorhanden ist, können diese Enzyme aktiver werden, wodurch das Kollagen in der Haut schneller abgebaut wird.
Zudem produzieren die Talgdrüsen (die die Haut geschmeidig halten und vor Austrocknung schützen) mit zunehmendem Alter weniger Öl. Während Männer nur einen minimalen Rückgang erleben, nimmt die Ölproduktion bei Frauen ab der Menopause allmählich ab, wodurch die Haut trockener wird und jucken kann.