Bluthochdruck entsteht, wenn das Blut mit zu viel Kraft durch die Blutgefäße fließt. Dadurch entsteht ein erhöhter Druck auf die Gefäßwände und das Herz. Langfristig erhöht dies das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Östrogen ist ein unverzichtbares Hormon. Es spielt unter anderem eine Rolle für ein gesundes Herz und gesunde Blutgefäße. Östrogen hilft, die Blutgefäße zu erweitern, sodass das Blut leichter fließen kann. Außerdem trägt es dazu bei, Entzündungen zu hemmen und den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht zu halten. Ein hoher Cholesterinspiegel kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Während der Wechseljahre schwanken die Östrogenspiegel und sinken später ab. Dadurch können die Blutgefäße steifer werden und sich weniger gut entspannen. Dies kann zu einem Anstieg des Blutdrucks führen, insbesondere während und nach der Menopause.
Nicht jeder Bluthochdruck wird durch hormonelle Veränderungen verursacht. Auch Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum und genetische Veranlagung können zu einem erhöhten Blutdruck beitragen.