Veränderungen im Hormonhaushalt können sich auf Ihr Energieniveau, Ihren Schlaf, Ihre Verdauung und Ihren Stoffwechsel auswirken. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Ruhe helfen, Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern. Kleine Anpassungen können bereits einen Unterschied machen, wie Sie sich fühlen.
Nehmen Sie Medikamente oder Ergänzungen ein? Dann unterstützt ein gesunder Lebensstil Ihren Körper bei der Aufnahme von Nährstoffen und der Verarbeitung von Medikamenten. Das verbessert die Wirkung von Ergänzungen und Medikamenten. Experten empfehlen bei Insulinresistenz:
Ernährung, die hilft
- Essen Sie vor allem Gemüse, insbesondere grünes Blattgemüse und Kreuzblütler (wie Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl).
- Wählen Sie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.
- Fügen Sie ausreichend Eiweiß hinzu (wie Hülsenfrüchte, Tofu, Eier, Fisch).
- Verwenden Sie gesunde Fette, wie Olivenöl, Avocado oder Nüsse.
- Entscheiden Sie sich häufiger für langsame Kohlenhydrate (wie Haferflocken, Süßkartoffeln, Quinoa).
- Verwenden Sie fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Essiggurken.
- Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke, Softdrinks und Fruchtsäfte („keine Kalorien trinken“).
- Begrenzen Sie Weißmehlprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel.
Essenszeiten
Den ganzen Tag über zu snacken, führt zu ständigen kleinen Spitzen in Ihrem Blutzucker und Insulin. Außerdem müssen Ihre Verdauungsorgane immer wieder arbeiten, was zusätzliche Energie kostet. Viele Frauen merken, dass es hilft, feste Mahlzeiten zu planen und die Anzahl der Essenszeiten zu reduzieren.
Zeitgebundenes Essen
Einige Frauen profitieren von zeitgebundenem Essen (wie 12:12 oder 14:10). Studien zeigen, dass dies den Blutzucker und die Insulinempfindlichkeit verbessern kann, auch wenn es nicht für jeden geeignet ist. Hören Sie gut auf Ihren Körper, besonders in den Wechseljahren.
Bewegung
Bewegung macht Ihre Zellen empfindlicher für Insulin. Denken Sie an:
- tägliches Spazierengehen, Radfahren oder Treppensteigen
- 2–3 Mal pro Woche Training großer Muskelgruppen (Krafttraining, Pilates, intensives Yoga)
- leichte Bewegung nach einer Mahlzeit
- kurzes Intervalltraining am Morgen kann bei einigen Frauen helfen, den Blutzucker stabil zu halten
Stress und Schlaf
Lang anhaltender Stress und schlechter Schlaf beeinflussen die Hormone, die Ihren Blutzucker regulieren. Es kann helfen, sich täglich Zeit für Entspannung zu nehmen. Denken Sie an Atemübungen, Meditation, Yoga oder eine ruhige Abendroutine. Ausreichend Schlaf (7–8 Stunden) unterstützt die Insulinempfindlichkeit.