Warum man während der Wechseljahre Schwindel verspürt, ist noch nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass Schwankungen der Östrogen- und Progesteronspiegel Schwindel und (manchmal) Übelkeit verursachen können.
Die Hormone Östrogen und Progesteron beeinflussen wichtige Körperfunktionen, darunter das Herz-Kreislauf-System. Hormonelle Veränderungen können zu Schwankungen des Blutdrucks führen. Außerdem können sie die Durchblutung im Innenohr beeinflussen. Das kann Schwindel und ein Gefühl von Benommenheit hervorrufen.
Was genau man fühlt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige Frauen berichten, dass es sich anfühlt, als säßen sie in einem Karussell. Andere beschreiben wackelige Beine. Wieder andere berichten von Übelkeit oder einem „nebligen Kopf“. Einige Frauen erleben sogar (vorübergehende) Sehstörungen.
In der Perimenopause sind die Schwindelbeschwerden oft am stärksten ausgeprägt, da die Hormonschwankungen in dieser Phase intensiver sind. In der Postmenopause finden die niedrigen Hormonspiegel ein neues Gleichgewicht. Häufig nehmen Schwindel und Übelkeit dann ab.