Schwindel

Schwindel in den Wechseljahren tritt häufiger auf, als man denkt. Alles um einen herum beginnt sich zu drehen. Schwankende Hormone können ein Gefühl von Benommenheit, wackelige Beine oder sogar einen nebligen Kopf verursachen. Es ist unangenehm, aber in der Regel gut erklärbar und behandelbar.

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Kurz zusammengefasst

  • Hormonelle Schwankungen beeinflussen den Blutdruck und die Durchblutung im Innenohr. Das kann Schwindel auslösen.
  • Wie sich das anfühlt, ist von Person zu Person unterschiedlich: von einem drehenden oder nebligen Kopf bis hin zu wackeligen Beinen oder vorübergehender Übelkeit. Manchmal kann es auch das Sehvermögen beeinträchtigen.
  • Andere (wechseljahresbedingte) Beschwerden wie Hitzewallungen, starke Menstruationen, Stress und schlechter Schlaf können den Schwindel verstärken.
  • Lebensstil und Ernährung spielen eine große Rolle: Ruhe, Bewegung, gesunde Ernährung und stabile Blutzuckerwerte können Schwindel reduzieren. Auch Hormontherapie und Ergänzungen können helfen, wenn die Beschwerden anhalten.
Es fühlt sich an, als säße ich in einem endlosen Karussell. Ich fühle mich benommen, und der Schwindel macht es unmöglich, mich zu konzentrieren. Ein Spaziergang im Freien hilft, ihn zu stoppen.
A woman with gray-white hair tied back, wearing a light brown knitted cardigan over a beige top. She is indoors with wooden furniture in the background, exuding a calm and warm demeanor in a cozy setting.
Monika51 Jahre

Was passiert in Ihrem Körper?

Warum man während der Wechseljahre Schwindel verspürt, ist noch nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass Schwankungen der Östrogen- und Progesteronspiegel Schwindel und (manchmal) Übelkeit verursachen können.

Die Hormone Östrogen und Progesteron beeinflussen wichtige Körperfunktionen, darunter das Herz-Kreislauf-System. Hormonelle Veränderungen können zu Schwankungen des Blutdrucks führen. Außerdem können sie die Durchblutung im Innenohr beeinflussen. Das kann Schwindel und ein Gefühl von Benommenheit hervorrufen.

Was genau man fühlt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige Frauen berichten, dass es sich anfühlt, als säßen sie in einem Karussell. Andere beschreiben wackelige Beine. Wieder andere berichten von Übelkeit oder einem „nebligen Kopf“. Einige Frauen erleben sogar (vorübergehende) Sehstörungen.

In der Perimenopause sind die Schwindelbeschwerden oft am stärksten ausgeprägt, da die Hormonschwankungen in dieser Phase intensiver sind. In der Postmenopause finden die niedrigen Hormonspiegel ein neues Gleichgewicht. Häufig nehmen Schwindel und Übelkeit dann ab.

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Andere Ursachen

Andere Wechseljahresbeschwerden können ebenfalls eine Ursache für Schwindel sein. Hitzewallungen und starke Blutungen während der Menstruation können beispielsweise Schwindel auslösen. Wenn man schwitzt, verliert der Körper Elektrolyte. Das führt zu einem Ungleichgewicht im Körper, das den Blutdruck beeinflussen und Schwindel verursachen kann.

Hormonelle Schwankungen können auch den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Das macht es schwieriger, diesen stabil zu halten, und kann Schwindel und Benommenheit hervorrufen. Schließlich können die Wechseljahre Unsicherheiten, Stress und Schlafprobleme verursachen. In dieser Lebensphase verändert sich vieles, was zu Anspannung oder Angst führen kann, die wiederum Schwindel auslösen können.

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Welche Behandlung kann helfen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Wechseljahresbeschwerden effektiv zu behandeln. Man muss nicht damit leben. Man kann den Körper auf natürliche Weise mit gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und Ruhe unterstützen. Darüber hinaus gibt es Ergänzungen, Medikamente und Hormontherapie (HRT), die helfen können. Nachfolgend finden Sie die verschiedenen Möglichkeiten, um vaginale Pilzinfektionen vorzubeugen und zu behandeln.

Ernährung und Lebensstil: die Basis schaffen

Während der Wechseljahre verändert sich der Hormonhaushalt, was sich unter anderem auf das Energieniveau, den Schlaf, die Verdauung und den Stoffwechsel auswirken kann. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Ruhe helfen, Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern. Schon kleine Anpassungen können einen Unterschied machen, wie man sich fühlt.

Wenn man Medikamente oder Ergänzungen einnimmt, unterstützt ein gesunder Lebensstil die Aufnahme von Nährstoffen und die Verarbeitung von Medikamenten. Dadurch wirken Ergänzungen und Medikamente effektiver.

  • Notieren Sie, wann Sie Schwindel verspüren. Schreiben Sie auf, wann der Schwindel auftritt und was dann passiert. Das hilft, die mögliche Ursache der Beschwerden herauszufinden.
  • Stress kann Schwindel verschlimmern. Versuchen Sie, täglich Entspannungsübungen zu machen. Achten Sie auch darauf, ausreichend guten Schlaf zu bekommen.
  • Stabilisieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel. Essen Sie abwechslungsreich, vor allem viel Gemüse und Obst. Diese enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Achten Sie darauf, dass Ihre Mahlzeiten aus Eiweiß, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten bestehen. Reduzieren Sie verarbeitete Lebensmittel und trinken Sie weniger Alkohol sowie Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke. Versuchen Sie außerdem, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser, besonders wenn Sie auch unter Hitzewallungen leiden. Hydration ist wichtig für einen gesunden Blutdruck. Aber übertreiben Sie es nicht: Zu viel Wasser kann zu einem Verlust von Elektrolyten führen.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Eisenaufnahme. Ein Eisenmangel kann Schwindel und Übelkeit verschlimmern. Eisenmangel kann auftreten, wenn Sie starke Menstruationen haben.
  • Sorgen Sie für ausreichend Bewegung. Regelmäßiger Sport und Krafttraining stärken die Muskeln und verbessern das Gleichgewicht.

Hormontherapie

Während der Wechseljahre verändern sich die Hormone Östrogen und Progesteron im Körper: Sie schwanken und verschwinden größtenteils, wenn die Menstruation vollständig ausbleibt. Dies kann Beschwerden wie Hitzewallungen, vaginale Trockenheit oder Schwindel verursachen. Bei starken Beschwerden ist die Hormontherapie (HRT) die effektivste Behandlung. Durch das Auffüllen des Hormonmangels nehmen die Beschwerden ab. So kann der Körper wieder ins Gleichgewicht kommen, und man gewinnt Energie und Ruhe im Alltag zurück.

Die Hormontherapie wird immer von einem Arzt verschrieben und individuell auf die persönliche Situation abgestimmt, um die Behandlung sicher und effektiv zu gestalten.

Mein Schwindel ist viel weniger geworden, seit ich die richtigen Ergänzungen nehme. Außerdem schlafe ich besser. Jetzt, da ich verstehe, dass die Wechseljahre eine Rolle spielen, ergibt alles einen Sinn.
A woman with short curly hair wearing a light gray knitted cardigan over a white top, set against a blurred indoor background with a natural and warm atmosphere.
Lara47 Jahre

Ergänzungen

Während der Wechseljahre verändert sich unter anderem die Art und Weise, wie der Körper Energie produziert, Muskeln aufbaut und die Haut regeneriert. Diese Prozesse können auf natürliche Weise mit hochwertigen Ergänzungen unterstützt werden. Magnesium, Vitamin D und Omega-3 werden jeder Frau in den Wechseljahren empfohlen. Ergänzungen können auch auf spezifische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme und Schwindel abzielen.

Die Wirkung von Ergänzungen kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Das hängt unter anderem vom Lebensstil und der Gesundheit ab. Auch die Qualität des Produkts bestimmt, wie gut es wirkt. Wählen Sie daher hochwertige Ergänzungen ohne unnötige Füllstoffe.

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