PMS oder Wechseljahre? Wie Sie den Unterschied erkennen (und warum das wichtig ist)



Viele Frauen finden es schwierig, PMS und die Wechseljahre voneinander zu unterscheiden – und das ist völlig nachvollziehbar. Die Beschwerden ähneln sich oft: ein aufgeblähter Bauch, emotionale Schwankungen, Müdigkeit oder Schlafprobleme. Doch die Ursachen und der Verlauf sind unterschiedlich. Wenn Sie wissen, was in Ihrem Körper vor sich geht, können Sie gezielt darauf eingehen. Die Wechseljahre sind kein plötzlicher Umschwung, sondern ein Prozess, der Jahre dauern kann.
Dieses ständige aufgeblähte Gefühl, diese emotionale Achterbahn. Dann wurde es schlimmer. Ich dachte: Bin ich vielleicht in den Wechseljahren?
PMS, das prämenstruelle Syndrom, tritt in der zweiten Hälfte Ihres Zyklus auf, also nach dem Eisprung. Typische Symptome sind Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Heißhungerattacken und ein unruhiges Gefühl. Die Beschwerden verschwinden in der Regel, sobald die Menstruation beginnt. Die damit verbundenen Hormonveränderungen sind vorübergehend und zyklisch.
Die Wechseljahre, insbesondere die Perimenopause, sind ein langwierigerer Prozess. Ihr Körper bereitet sich darauf vor, die fruchtbaren Jahre zu beenden, was mit hormonellen Schwankungen einhergeht, die nicht mehr vorhersehbar sind. Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, ein aufgeblähter Bauch, empfindliche Brüste und Schlafprobleme – bekannt von PMS – können zu jedem Zeitpunkt im Monat auftreten und in ihrer Intensität variieren.
Es ist nicht immer einfach zu unterscheiden, ob Ihre Beschwerden mit PMS oder den Wechseljahren zusammenhängen. Beide Phasen gehen mit hormonellen Schwankungen einher. Das macht es verwirrend – besonders wenn Ihr Körper plötzlich anders reagiert als gewohnt.
Erkennen Sie sich in einem oder mehreren dieser Symptome wieder?
Dann ist es wichtig, das Muster und den Kontext zu betrachten, in dem diese Beschwerden auftreten.
Was viele Frauen nicht wissen: Sowohl PMS- als auch Wechseljahresbeschwerden werden durch ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron verursacht. Bei PMS ist dieses Ungleichgewicht jedoch vorübergehend – bei den Wechseljahren ist es strukturell und fortschreitend.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Art der Beschwerden zu betrachten, sondern auch das Muster, in dem sie auftreten.
Einige Beschwerden – wie Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Schlafprobleme – treten sowohl bei PMS als auch in den Wechseljahren auf. Möchten Sie wissen, was Ihr Körper Ihnen genau sagen möchte?
Frauen, die zuvor unter PMS gelitten haben, haben häufiger intensivere Wechseljahresbeschwerden. Es scheint, dass die hormonelle Empfindlichkeit eine Rolle spielt – Ihr Gehirn reagiert stärker auf Schwankungen von Östrogen und Progesteron.
Stellen Sie fest, dass:
Dann könnte es sein, dass Ihr PMS in die Perimenopause übergeht. Besonders wenn Sie um die 40 oder älter sind, ist jetzt der Moment, auf die Signale Ihres Körpers zu achten. Es ist keine Einbildung – Ihr Körper zeigt Ihnen, dass sich etwas verändert. Vielleicht befinden Sie sich in einer neuen hormonellen Lebensphase.
Finden Sie Verständnis und Anerkennung
Immer mehr Frauen teilen ihre Erfahrungen über diese Übergangsphase. Lesen, hören und sprechen Sie darüber – es hilft zu wissen, dass Sie nicht allein sind. In unseren Blogs finden Sie vertraute Geschichten und verlässliche Informationen, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen können.
Führen Sie ein Beschwerdetagebuch
Notieren Sie Ihre Beschwerden, wann sie auftreten und wie lange sie anhalten. Dies hilft Ihnen (und Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin), zu erkennen, ob Ihre Beschwerden hormonell bedingt sind und ob sich ein Muster verändert.
Lassen Sie Ihre Hormone testen
Ein Bluttest kann Aufschluss über Ihre FSH-Werte geben – ein Hormon, das ansteigt, je näher Sie der Menopause kommen. Achtung: Ein einzelner Test ist nur eine Momentaufnahme. Mehrere Messungen geben ein zuverlässigeres Bild Ihrer hormonellen Phase. Möchten Sie sich zunächst einen einfachen Überblick verschaffen? Ziehen Sie den Online-Menopausetest in Betracht, mit dem Sie unkompliziert Einblick in Ihre hormonelle Phase erhalten. Alternativ können Sie auch den Meno-Check® Selbsttest verwenden, mit dem Sie zu Hause Ihren FSH-Wert messen können. Inklusive zwei Messungen für ein zuverlässigeres Ergebnis.
Erforschen Sie Ihre Möglichkeiten
Lebensstil, Ernährung, Ergänzungen und gegebenenfalls eine Hormontherapie können Unterstützung bieten. Was bei der einen Person funktioniert, funktioniert nicht immer bei der anderen – es geht um Ihren einzigartigen Körper und Ihre Situation.
Reduzieren Sie Stress und unterstützen Sie Ihr Nervensystem
Während der Wechseljahre reagiert Ihr Körper empfindlicher auf Stress.
Ruhe, Atemübungen, Bewegung und Schlaf sind essenziell, um Ihre Balance wiederzufinden.
Füllen Sie einen Online-Fragebogen aus und erhalten Sie von einer Ärztin oder einem Arzt eine individuelle Produktempfehlung, die auf Ihre persönliche Situation, Ihre Präferenzen und Ihren Gesundheitszustand abgestimmt ist.
Egal, ob Sie bemerken, dass PMS-Beschwerden stärker werden, oder denken, dass die Wechseljahre begonnen haben: Ihr Gefühl täuscht Sie selten. Sie wissen, wann sich etwas in Ihrem Körper verändert – auch wenn Ihre Umgebung das nicht sofort bemerkt. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition, lassen Sie sich unterstützen und bleiben Sie neugierig darauf, was Sie brauchen.
Ich dachte, es wäre einfach wieder PMS, aber es fühlte sich anders an. Jetzt weiß ich, dass ich in den Wechseljahren bin, und das hat mir geholfen, bessere Entscheidungen zu treffen.