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Doret (54) über Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen und die Kraft von Ergänzungen

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Redaktion SeeMe-nopause
Autor:Redaktion SeeMe-nopause
Woman with wavy brown hair wearing a beige knit cardigan, standing by a window indoors in soft daylight with a blurred kitchen behind her.

Inhaltsverzeichnis

Doret (54) aus Nordholland führt ein aktives Familienleben mit ihrem Ehemann, vier Kindern und zwei Hunden. Sie liebt es, zu kochen und Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Als sich ihr Körper veränderte, wurde ihr erst später bewusst, wie sehr die Wechseljahre ihr tägliches Wohlbefinden beeinflussten. Mit ihrer Geschichte möchte sie andere Frauen dazu ermutigen, selbst die Kontrolle zu übernehmen – auch wenn man keine Hormone einnehmen möchte.

Ich habe alles online recherchiert – von Hitzewallungen bis hin zu Ergänzungen. Es gibt wirklich viele Informationen.

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Gelenkschmerzen: Es kam plötzlich

Doret hatte mit 51 ihr erstes ernsthaftes „Wechseljahre-Moment“. „Es begann mit Hitzewallungen und unregelmäßigen Menstruationen. Ich dachte: Ist das jetzt der Anfang? Denn ja, man weiß es ja nicht genau – es ist nicht so, als würde man ein Signal bekommen.“

Obwohl die Hitzewallungen für sie erkennbar und noch einigermaßen erträglich waren, kamen andere Beschwerden hinzu, die sie stärker belasteten. „Ich hatte immer mehr Probleme mit schmerzenden Gelenken. Meine Hüften, meine Handgelenke… alles schien steifer zu werden.“

Gleichzeitig bemerkte sie, dass sich ihre Stimmung veränderte. „Im Nachhinein sehe ich erst, wie sehr es das Familienleben beeinflusst hat. Ich hatte mehr Stimmungsschwankungen, eine kürzere Zündschnur und fühlte mich nicht immer wie ich selbst. Manchmal zog ich mich zurück oder reagierte anders, als ich wollte – es fühlte sich an, als hätte ich mich ein Stück weit verloren.“

Am meisten belasten mich jetzt meine Gelenke. Das schränkt einen wirklich ein – im wahrsten Sinne des Wortes.

Von Beschwerden zu Wissen: Eine Suche von zu Hause aus

Doret beschloss, nicht abzuwarten. „Ich bin wirklich so etwas wie eine Hobbyärztin – Google ist mein bester Freund“, erzählt sie lachend. „Ich habe sofort angefangen, nach Informationen zu suchen. Was passiert im Körper während der Wechseljahre? Und vor allem: Was kann man selbst tun?“

Sie begann mit allgemeinen Informationen über die Wechseljahre, suchte aber bald gezielt nach spezifischen Beschwerden wie „Gelenkschmerzen Wechseljahre“ oder „natürliche Mittel gegen Stimmungsschwankungen“. Ihre Präferenz lag bei Ergänzungen. „Hormone sind nichts für mich. Ich glaube an die Kraft der Natur und der Ernährung.“

Basierend auf dem, was sie online gelesen hatte, begann sie, Ergänzungen auszuprobieren. Kurkuma gegen Entzündungen, Magnesium für die Muskeln, Ingwerextrakt, Vitamin C mit Hagebutte, Grünlippmuschel, Boswellia und Rotklee. „Ich nehme verschiedene Ergänzungen und fühle mich dadurch wirklich besser. Es ist meine Art, selbst Einfluss zu nehmen.“

Ich habe alles selbst recherchiert. Es gibt so viele Möglichkeiten – man muss sich nur trauen, zu suchen.

Leben mit Veränderungen: Kochen, Lesen und kleine Erfolge

Die Wechseljahre bedeuten für Doret nicht, dass sie ihr Leben auf Eis legt. „Ich liebe es zu kochen. Es ist meine Entspannung. Aber wenn meine Hüften schmerzen oder meine Energie aufgebraucht ist, merke ich, dass ich anders in der Küche stehe. Dann entscheide ich mich schneller für einfache Gerichte, obwohl ich eigentlich gerne aufwendig koche.“

Trotzdem versucht sie, weiterhin Platz für Dinge zu schaffen, die ihr Energie geben. „Ich lese, lerne und passe meine Ergänzungen an. Das gibt mir das Gefühl, etwas tun zu können. Und ich spreche offen darüber – mit Freundinnen, mit meinem Mann. Es hilft, es nicht in sich hineinzufressen.“

Man muss es nicht einfach hinnehmen.

Doret ist mittlerweile 54. Ihre Menstruation hat vollständig aufgehört, und obwohl die Wechseljahre noch nicht vorbei sind, fühlt sie sich sicherer in ihren Entscheidungen. „Ich weiß jetzt, was für mich funktioniert. Es nimmt meine Beschwerden nicht vollständig weg, aber ich spüre eine deutliche Linderung. Und das gibt mir Ruhe.“

Ihre Botschaft an andere Frauen ist klar: „Wartet nicht, bis es zu schwer wird. Sucht, lest, probiert aus. Hört auf euren Körper – er sagt euch mehr, als ihr denkt.“

Vielleicht erkennen Sie einige Beschwerden aus dieser Geschichte wieder. Fragen Sie sich, ob Sie auch in den Wechseljahren sind? Der Menopausentest kann Ihnen erste Antworten geben.

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