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Sabine (62): "Nach all den Jahren mit PMS-Beschwerden war ich plötzlich schmerzfrei"

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Redaktion SeeMe-nopause
Autor:Redaktion SeeMe-nopause
Woman with shoulder-length brown hair wearing a beige sweater, standing indoors in a modern living room with sofa and artwork in soft daylight

Inhaltsverzeichnis

Sabine (62) arbeitet als ambulante Betreuerin für Menschen mit geistiger Behinderung und ist daher den ganzen Tag unterwegs. "Meine Klienten verlassen sich auf mich, deshalb war 'krank sein' für mich nie eine Option – auch nicht, wenn ich wieder einmal starke Menstruationsschmerzen hatte." PMS begleitete Sabine ihr gesamtes Erwachsenenleben. Als sie in die Wechseljahre kam, wurden die Menstruationsschmerzen, Krämpfe und Stimmungsschwankungen zunächst schlimmer.

Ihre letzte Menstruation brachte plötzlich Erleichterung. "Nach meiner letzten Menstruation fühlte es sich an, als ob ein Schalter umgelegt wurde: Plötzlich waren alle Beschwerden, die ich jahrelang jeden Monat hatte, einfach verschwunden."

Ich konnte buchstäblich spüren, wie meine Stimmung im Laufe meines Zyklus düsterer wurde, bis ich schließlich meine Periode bekam.

"Mit Anfang 40 hatte ich die Menopause noch nicht auf dem Schirm"

Sabine hatte ihre letzte Menstruation im Alter von 46 Jahren. Als ihre PMS-Beschwerden schlimmer wurden, war sie gerade 40 und dachte noch nicht daran, dass es die Wechseljahre sein könnten. "Ich hatte schon immer starke Menstruationsschmerzen, Krämpfe, schmerzende Brüste und Stimmungsschwankungen kurz vor meiner Periode. Aber mit Anfang 40 wurden die Beschwerden allmählich schlimmer."

Die Beschwerden, die sie bereits kannte und mit denen sie gelernt hatte, so gut wie möglich zu leben, verschlimmerten sich in den darauffolgenden Jahren. "Und obwohl ich wusste, woher meine Stimmungsschwankungen kamen, konnten sie mich jedes Mal enorm herunterziehen. Es fühlte sich an, als ob eine dunkle Wolke über mir hing. Um die Menstruationsschmerzen und Krämpfe zu ertragen, musste ich manchmal sogar bis zu drei Schmerztabletten gleichzeitig nehmen. Und wegen meiner schmerzenden Brüste war es unmöglich, auf dem Bauch zu schlafen."

"Die Menopause ist eine individuelle Erfahrung"

Das Alter, in dem Frauen in die Wechseljahre kommen, variiert von Frau zu Frau – bei manchen beginnt die Menopause früher, bei anderen später. "Als ich meinem Gynäkologen von meinen verstärkten PMS-Symptomen erzählte, wies er mich darauf hin, dass es die Wechseljahre sein könnten."

Da Sabine die Erste in ihrem Freundeskreis war, die in die Wechseljahre kam, suchte sie Rat bei ihrer Mutter. "Mein Arzt schlug vor, dass ich meine Mutter einmal nach ihrer Erfahrung mit den Wechseljahren fragen könnte, um herauszufinden, wie alt sie damals war und welche Beschwerden sie hatte. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass meine Mutter ebenfalls relativ früh ihre letzte Menstruation hatte und ähnliche Beschwerden durchgemacht hatte. Sie fühlte sich damals auch oft niedergeschlagen und traurig."

"Ein gesunder Lebensstil während der Menopause"

Was hat geholfen? "Bei den Beschwerden half vor allem eine Wärmflasche und bei Bedarf Schmerzmittel. Außerdem habe ich mich gesund ernährt, bin regelmäßig spazieren gegangen und habe Gymnastik gemacht."

Mein Gynäkologe riet mir, vor allem an meinen gesunden Gewohnheiten festzuhalten – wie Sport zu treiben und mich so abwechslungsreich und frisch wie möglich zu ernähren – um die Symptome zu lindern. Sport half mir, meine Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen.

"Meine letzte Menstruation war eine Erleichterung"

Im Alter von 46 Jahren hatte Sabine ihre letzte Periode. "Das war wirklich eine Erleichterung. Nach meiner letzten Menstruation waren plötzlich alle Beschwerden, die mich jahrelang geplagt hatten, einfach verschwunden."

Es fühlte sich an, als ob ein Schalter umgelegt wurde: Meine Stimmung war wieder stabil und positiv, und die Schmerzen waren weg. Der Unterschied war enorm.

Da Sabine viel über die Wechseljahre gelesen hatte, rechnete sie damit, möglicherweise noch andere Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafprobleme zu bekommen. "Aber nichts dergleichen trat ein. Für mich war das eine angenehme Überraschung!"

"Sprechen Sie mit jemandem über diese Lebensphase"

Was sie anderen Frauen in den Wechseljahren nach dieser Erfahrung mitgeben möchte? "Mein Rat an andere Frauen wäre: Fragen Sie doch einmal Ihre Mutter, wie sie die Wechseljahre erlebt hat. Vielleicht erkennen Sie Gemeinsamkeiten. Was ich auch gelernt habe, ist, dass die Wechseljahre für jede Frau ganz unterschiedlich sind."

Gehen Sie also nicht automatisch vom Schlimmsten aus! Letztendlich haben die Wechseljahre für mich viele positive Veränderungen mit sich gebracht.

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