Für Danielle war es hilfreich zu verstehen, dass ihre Angst nicht einfach „in ihrem Kopf“ verankert war. Gleichzeitig ist es wichtig, Beschwerden nicht automatisch ausschließlich den Wechseljahren zuzuschreiben.
„Die Wechseljahre können einen großen Einfluss darauf haben, wie man sich fühlt. Dennoch muss man Angst, Unruhe oder Anspannung nicht einfach als etwas hinnehmen, das zwangsläufig dazugehört.“
Was sie anderen Frauen mit auf den Weg geben möchte, ist, dass man sich Unterstützung suchen darf, wenn Angst, Unruhe oder Anspannung das Leben einschränken. Insbesondere dann, wenn man
sich selbst nicht mehr wiedererkennt, bestimmte Dinge vermeidet oder viel Energie darauf verwendet, im Alltag „normal“ zu funktionieren.
„Bleiben Sie mit diesen Gefühlen nicht allein. Vielleicht hängen sie mit den Wechseljahren zusammen, vielleicht spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Sie müssen nicht warten, bis Ihre Welt immer kleiner wird.“
Für Danielle ist es nicht so, dass plötzlich alles verschwunden ist. Sie spürt nach wie vor Anspannung, und es gibt weiterhin schwierige Tage, doch das Vertrauen ist zurückgekehrt. Nicht mit der Selbstverständlichkeit von früher, aber mit dem Bewusstsein, dass Anspannung nicht zwangsläufig bedeutet, dass sie sich selbst verliert.
Vielleicht erkennen Sie einige Beschwerden aus dieser Geschichte wieder. Fragen Sie sich, ob Ihre Beschwerden mit den Wechseljahren zusammenhängen könnten? Der Menopausentest kann Ihnen helfen, mehr Klarheit darüber zu gewinnen.