Viele Frauen suchen nach Ergänzungen, sobald Beschwerden zunehmen. Das kann ich gut nachvollziehen, denn sie können oft viel bewirken. Gerade in den Wechseljahren sollte man zunächst analysieren, was genau los ist: Ihre Beschwerden, Ihre Ernährung, Ihre Gesundheit und was zu Ihnen passt.
Inhaltsverzeichnis
Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, doch das bedeutet nicht, dass Sie Beschwerden einfach hinnehmen müssen. Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil bilden die Grundlage. Ergänzungen können unterstützend wirken, sofern sie auf Ihre individuellen Beschwerden, Ihre Ernährung und Ihre gesundheitliche Situation abgestimmt sind.
Was können Ergänzungen in den Wechseljahren bewirken?
Ergänzungen können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn Sie über die Ernährung nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen, Ihr Bedarf an bestimmten Nährstoffen erhöht ist oder ein Blutwert zu niedrig ausfällt. Es geht jedoch nicht nur darum, Defizite auszugleichen. Ergänzungen können auch eingesetzt werden, um spezifische Prozesse im Körper zu unterstützen, beispielsweise in den Bereichen Muskeln, Nervensystem, Energie, Regeneration, Knochen, Gehirn, Herz oder Immunsystem.
Auch in der Perimenopause, der Phase, in der Beschwerden häufig beginnen, ist es sinnvoll, zunächst die Ernährung, mögliche Defizite und das individuelle Beschwerdebild zu betrachten. Nicht jede Frau benötigt Ergänzungen, doch Schlaf, Energie, Stimmung, Muskeln, Knochen und Regeneration können in dieser Zeit Veränderungen unterliegen.
Dabei lassen sich zwei Ansätze unterscheiden: Einige Ergänzungen werden gezielt bei spezifischen Beschwerden eingesetzt, beispielsweise bei Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Müdigkeit oder Brain Fog. Andere Ergänzungen dienen der allgemeinen Unterstützung der Gesundheit, etwa in Bezug auf Knochen, Muskeln, Herz, Gehirn, Immunsystem und Regeneration.
In beiden Fällen bleibt die Grundlage dieselbe: eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Ballaststoffen, gesunden Kohlenhydraten und gesunden Fetten, regelmäßige Bewegung, ausreichende Erholung sowie ein bewusster Umgang mit Stress und Schlaf.
Welche Ergänzungen in den Wechseljahren können unterstützen?
Bei SeeMe-nopause werden Vitamin D, Magnesium und Omega-3 immer in Betracht gezogen, wenn es um den Behandlungsplan für Frauen in den Wechseljahren geht. Diese Nährstoffe unterstützen Prozesse, die in dieser Lebensphase besondere Aufmerksamkeit verdienen, wie Knochen, Muskeln, Schlaf, Regeneration, Herz, Gehirn, Fettsäurebalance und die normale Funktion des Immunsystems.
Die genaue Form, Dosierung und Anwendung können von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Dies hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährung, Ihrer gesundheitlichen Situation und weiteren Faktoren ab.
| Ergänzungen | Kurze Beschreibung | Wann relevant |
| Vitamin D | Unterstützt Knochen, Muskeln und das Immunsystem. In den Wechseljahren kann Ihr Vitamin-D-Wert besonders relevant sein, da sich die Gesundheit der Knochen, Muskeln und die Regeneration verändern können. | Wenn Sie wenig draußen sind, einen niedrigen Vitamin-D-Wert haben oder besondere Aufmerksamkeit für Knochen, Muskeln, Immunsystem oder Müdigkeit benötigen. |
| Magnesium | Spielt eine Rolle bei Muskeln, Nervensystem, Energie und Entspannung. Die Form bestimmt mit, wie gut das Ergänzungsmittel zu Ihren Beschwerden und Ihrem Darm passt. | Bei Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Krämpfen, Unruhe oder schlechter Regeneration. |
| Omega-3 | EPA und DHA sind wichtig für Herz, Gehirn, Fettsäurebalance und Immunsystem. Sie nehmen sie vor allem über fetten Fisch, Fischöl oder Algenöl auf. | Wenn Sie wenig fetten Fisch essen oder wenn Herz, Gehirn und Fettsäurebalance besondere Aufmerksamkeit verdienen. |
Möchten Sie mehr über Werte, Formen, Dosierungen, Tests und Untersuchungen erfahren? Lies weiter über Vitamin D, Magnesium und Omega-3.
Wann sind Ergänzungen in den Wechseljahren sinnvoll?
Ergänzungen sind vor allem dann sinnvoll, wenn es einen klaren Anlass gibt. Bei Vitamin D, Magnesium und Omega-3 kann dies beispielsweise der Fall sein, wenn Sie wenig von einem bestimmten Nährstoff aufnehmen, ein Blutwert niedrig ist oder Sie gezielt bestimmte Körperprozesse unterstützen möchten.
Das kann der Fall sein, wenn Sie wenig fetten Fisch essen, wenig draußen sind, schlecht schlafen, unter Muskel- oder Gelenkbeschwerden leiden oder sich schlechter regenerieren. Auch bei Krämpfen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Brain Fog, Hitzewallungen oder einem niedrigen Vitamin-D-Wert kann es sinnvoll sein, Ihre Ernährung und eine mögliche Supplementierung zu berücksichtigen.
Solche Beschwerden treten in den Wechseljahren häufiger auf, doch das bedeutet nicht automatisch, dass ein Mangel vorliegt. Auch Stress, Schlafstörungen, Hormonschwankungen, Medikamente, Schilddrüsenwerte, Eisen, Vitamin-D-Status oder andere Faktoren können eine Rolle spielen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf Ergänzungen zu setzen, sondern auch Ihre Ernährung, Ihren Lebensstil, Ihre Beschwerden und mögliche Blutwerte zu berücksichtigen.
Worauf sollten Sie achten, bevor Sie Ergänzungen verwenden?
Beginnen Sie mit den Grundlagen. Ernähren Sie sich abwechslungsreich genug? Nehmen Sie ausreichend Eiweiß, Ballaststoffe, gesunde Kohlenhydrate und gesunde Fette zu sich? Gehen Sie nach draußen, bewegen Sie sich regelmäßig und gönnen Sie sich genügend Erholungsphasen? Ein Ergänzungsmittel kann ergänzen, ersetzt jedoch keine gesunde Ernährung oder Lebensweise.
Achten Sie anschließend auf Qualität, Form und Dosierung. Bei Magnesium in den Wechseljahren macht die Form einen großen Unterschied. Gerade bei Schlafstörungen wird Magnesium häufig empfohlen, doch die richtige Wahl hängt von mehr als nur Schlafproblemen ab. Bei Omega-3 geht es nicht nur um die Menge an EPA und DHA pro Tagesdosis, sondern auch um die Qualität des Ergänzungsmittels. Bei Vitamin D ist Ihr Blutwert ein wichtiger Ausgangspunkt, da Vitamin D nicht nur zu niedrig, sondern auch zu hoch sein kann.
Stapeln Sie Ergänzungen nicht einfach, insbesondere wenn Sie bereits ein Multivitaminpräparat, Vitamin D, Magnesium, Omega-3 oder andere Produkte verwenden. Mehr zu nehmen bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung und kann manchmal Beschwerden verursachen. Nehmen Sie Medikamente ein, haben Sie Nierenprobleme, Herzbeschwerden oder möchten Sie höhere Dosierungen als auf dem Etikett angegeben einnehmen? Konsultieren Sie in solchen Fällen einen Arzt oder Experten. Dies gilt insbesondere, wenn Sie mehrere Ergänzungen kombinieren oder über einen längeren Zeitraum höhere Dosierungen verwenden.
Ergänzungen in den Wechseljahren: unterstützend, nicht alles entscheidend
Ergänzungen in den Wechseljahren können wertvoll sein, jedoch nur als Teil eines umfassenderen Ansatzes. Vitamin D kann wichtig für Knochen, Muskeln und die allgemeine Gesundheit sein. Magnesium kann bei Schlaf, Anspannung und Regeneration unterstützen. Omega-3 verdient Aufmerksamkeit für Herz, Gehirn, Fettsäurebalance und die normale Funktion des Immunsystems.
Die wichtigste Frage lautet daher nicht: Welche Ergänzungen sollte jede Frau in den Wechseljahren einnehmen, oder welches ist die beste Ergänzung? Die bessere Frage ist: Was ist bei Ihnen los, was nehmen Sie über die Ernährung auf, welche Beschwerden treten immer wieder auf und welche Unterstützung passt dazu?
Bei SeeMe-nopause erfassen Sie zunächst Ihre Beschwerden, Gesundheit, Ernährung und Lebensweise über einen ausführlichen Fragebogen. Anschließend erhalten Sie einen persönlichen Behandlungsplan mit Empfehlungen, die zu Ihrer Situation passen. Ergänzungen können Teil davon sein, jedoch nur, wenn sie logisch zu Ihrer individuellen Situation passen. So bleibt die Wahl von Ergänzungen bei Wechseljahresbeschwerden individuell und fundiert.
Individuelle Menopause-Betreuung, begleitet von Ärztinnen und Ärzten
Füllen Sie einen Online-Fragebogen aus und erhalten Sie von einer Ärztin oder einem Arzt eine persönlicher Behandlungsplan, die auf Ihre persönliche Situation, Ihre Präferenzen und Ihren Gesundheitszustand abgestimmt ist.
5 Quellen
Tipps und Ratschläge von Experten
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