Möchten Sie mit intermittierendem Fasten starten? Diese Tipps von der Hormontherapeutin Suzanne Rouhard helfen Ihnen dabei:
1. Starten Sie einfach
Essen Sie derzeit zwischen 7:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr abends? Versuchen Sie, dieses Zeitfenster zu verkleinern und nur zwischen 7:00 und 21:00 Uhr zu essen. Klappt das gut? Dehnen Sie es weiter aus, bis Sie nur noch zwischen 8:00 Uhr morgens und 20:00 Uhr abends essen.
2. Geben Sie sich Zeit
Bauen Sie Ihr neues Ernährungsmuster langsam auf und geben Sie Ihrem Körper einige Monate, um sich daran zu gewöhnen. Er muss sich an die neue Art des Essens anpassen. Wenn es sich letztendlich nicht gut anfühlt oder Sie keine positiven Effekte bemerken, können Sie jederzeit aufhören.
3. Achten Sie darauf, wie Sie sich fühlen
Forschungen lehren uns viel über die Auswirkungen von Ernährung auf unser Wohlbefinden, aber letztendlich ist jeder Mensch einzigartig. Hören Sie also gut auf Ihren Körper. Fühlen Sie sich energiegeladen und stabil? Oder bemerken Sie, dass Sie müder werden oder Ihre Stimmung umschlägt? Hören Sie auf die Bedürfnisse und Signale Ihres Körpers und wählen Sie einen Ansatz, der für Sie funktioniert.
4. Brechen Sie die Fastenzeit mit einer ausgewogenen Mahlzeit und essen Sie abwechslungsreich
Essen Sie nach dem Fasten eine Mahlzeit mit viel Eiweiß, gesunden Fetten und Ballaststoffen, damit Ihr Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Treffen Sie außerdem abwechslungsreiche und gesunde Entscheidungen, um genügend Nährstoffe aufzunehmen. Achten Sie darauf, dass Sie mindestens 1600 Kalorien pro Tag zu sich nehmen. Passen Sie aber auch auf, dass Sie sich nicht überessen. Nach einer Fastenzeit sind Ihre Appetithormone angeregt, und Sie könnten dazu neigen, mehr zu essen.
5. Trinken Sie genug Wasser
Dehydrierung kann Wechseljahresbeschwerden verschlimmern. Trinken Sie daher ausreichend Wasser und Kräutertee, auch während der Fastenphasen. Fühlen Sie sich schlapp oder energielos? Trinken Sie etwas Brühe. Durch die Salze fühlen Sie sich schnell wieder besser.
6. Menstruieren Sie noch? Fasten Sie nicht in der Woche vor Ihrer Periode
Ihr Körper ist dann aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels empfindlicher gegenüber Stress.
7. Setzen Sie sich ein Ziel und belohnen Sie sich
Legen Sie vor Beginn fest, was genau Ihr Ziel ist, und evaluieren Sie regelmäßig. Ein Ziel zu haben, motiviert Sie. Vergessen Sie auch nicht, sich zu belohnen, wenn Sie ein Ziel erreicht oder einen wichtigen Schritt gemacht haben. Gönnen Sie sich ein gutes Buch, einen Kinobesuch oder etwas anderes, das Ihnen Freude bereitet. Das hilft Ihnen, durchzuhalten.