Die Prämenopause ist die Phase vor den Wechseljahren und umfasst die Jahre von der ersten Regelblutung bis zum Einsetzen der Wechseljahre (der Perimenopause). Diese Phase verläuft bei jeder Frau anders. In den letzten Jahren dieser Phase (etwa Mitte 30 bis Anfang 40) ist der Menstruationszyklus in der Regel noch regelmäßig, aber es können hormonelle Beschwerden auftreten. Das heißt, Sie befinden sich noch in der fruchtbaren Phase Ihres Lebens, aber Sie können bereits subtile oder vage Beschwerden (wie Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen) feststellen, die auf hormonelle Schwankungen zurückzuführen sind.
Mein Haar wird immer dünner, ich schlafe regelmäßig schlecht und bin schnell frustriert. Zu wissen, dass es an den Hormonen liegt, hilft mir, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. - Sara (37 Jahre)
Oft werden die Begriffe Perimenopause und Prämenopause verwechselt oder für ein und dasselbe, die Perimenopause, verwendet. Die Prämenopause ist jedoch etwas ganz anderes, sie ist die Phase vor der Perimenopause. Auch wenn es sich also nicht um eine Phase innerhalb der Wechseljahre handelt, ist es wichtig, sie zu erkennen. Denn auch wenn Sie noch einen regelmäßigen Zyklus haben, kann es sein, dass Sie bereits subtile Symptome von Hormonschwankungen verspüren. Leiden Sie unter Hitzewallungen oder Scheidentrockenheit? Nach Ansicht von Experten können Sie dann davon ausgehen, dass die Perimenopause begonnen hat (und Sie sich somit in den Wechseljahren befinden).
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Offiziell befinden Sie sich ab Ihrer ersten Periode in der Prämenopause. Sie ist nicht mehr und nicht weniger als die Phase vor der Perimenopause (und daher nicht Teil der Wechseljahre). Nicht jede Frau leidet in der Prämenopause unter Beschwerden, aber oft ist zu beobachten, dass hormonelle Beschwerden zunehmen, wenn Frauen älter werden und sich der Perimenopause nähern. Dies ist zum Teil auf den niedrigeren Progesteronspiegel im Vergleich zum Östrogen zurückzuführen (Östrogendominanz).
Wann Symptome bzw. Beschwerden zunehmen oder zu schaffen machen, ist individuell verschieden. Manche Frauen leiden bereits mit Mitte dreißig darunter, andere erst mit vierzig, und wieder andere bemerken überhaupt nichts. In diesem frühen Alter werden die Beschwerden oft nicht als (beginnende) Wechseljahresbeschwerden erkannt, weil viele Frauen denken, dass diese erst mit ca. 50 Jahren auftreten.
Sie können hormonelle Beschwerden als normale Menstruationsbeschwerden erleben, aber es gibt einige deutliche Unterschiede, die den Unterschied zwischen "normalen" Menstruationsbeschwerden und Beschwerden, die mit dem Herannahen der Perimenopause aufflammen, deutlich machen:
Ihr Hormonspiegel schwankt während Ihres Zyklus. Wenn Sie weiter in die Prämenopause kommen (rund um das 35. Lebensjahr), schwankt der Östrogenspiegel immer noch in gewohnter Weise, aber der Progesteronspiegel beginnt langsam zu sinken.
Progesteron spielt eine wichtige Rolle für die Fruchtbarkeit der Frau, denn es reguliert den Zyklus, ist aber unter anderem auch wichtig für den Ausgleich des Östrogenspiegels. Außerdem hat das Hormon eine beruhigende Wirkung. Wenn der Progesteronspiegel gegen Ende dreißig oder Anfang vierzig allmählich sinkt, können Sie das an entsprechenden Beschwerden bemerken.
Ihr Menstruationszyklus ist noch regelmäßig, kann aber mit zunehmendem Alter unregelmäßiger werden. Obwohl nicht jede Frau die gleichen Symptome in der Prämenopause erlebt, sind diese Beschwerden in der Regel weit verbreitet:
Hormonschwankungen in den Wechseljahren wirken sich auf den gesamten Körper aus, oft stärker als den meisten Mediziner bewusst ist. - Dr. Erik Knauff, Gynäkologe
Die Prämenopause ist ein guter Zeitpunkt, um die eigene Lebensweise und Gesundheit ernst zu nehmen. Dass dies dazu beitragen kann, Beschwerden in der Perimenopause, z. B. Osteoporose und Muskelschwund, vorzubeugen oder zu minimieren, unterstreicht Wechseljahreberaterin Suzanne Rouhard. Die folgenden Punkte sind wichtig:
*Gesundheitsbezogene Angabe(n), deren Zulassung durch die Europäische Kommission noch aussteht (ausstehen).
Experten sagen, dass sich frau in der Regel mit 45 Jahren in der Perimenopause befindet. Ob sie dies bemerkt, ist aber von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche haben viele und starke Beschwerden, während andere vielleicht gar nichts bemerken - was aber fast nie der Fall ist. Der größte Unterschied? Ihr Menstruationsmuster ändert sich. Im Durchschnitt haben Frauen ihre letzte Periode mit 51 Jahren. Den letzten Tag der letzten Periode nennen wir Menopause. Darauf folgt die Postmenopause. Haben Sie Fragen zu Ihren Beschwerden und möchten Sie wissen, in welchem Stadium Sie sich befinden? Ein Menopausetest kann Aufschluss geben.
Ja, ein Selbsttest auf der Grundlage einer Urinprobe kann Aufschluss darüber geben, ob die Wechseljahre begonnen haben. Selbsttest ansehen.
Haben Sie hormonelle Beschwerden, die zu jedem Zeitpunkt Ihres Zyklus auftreten und nach der Periode nicht verschwinden? Nehmen Ihre hormonellen Beschwerden langsam zu? Ist Ihr Menstruationszyklus unregelmäßig und/oder leiden Sie unter Hitzewallungen oder Scheidentrockenheit? Dann hat die Perimenopause wahrscheinlich begonnen.
Haben Sie eine sehr unregelmäßige Periode, starke Blutungen, extreme Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und/oder Müdigkeit? Dann wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Es könnte mehr dahinterstecken.