Wenn die Beckenbodenmuskeln weniger stark sind, kann der Orgasmus als weniger intensiv und weniger explosiv empfunden werden.
Wie funktioniert das genau? Lust entsteht im Kopf, unter dem Einfluss von Hormonen. Wenn Sie darauf reagieren, fließt mehr Blut in die Muskeln des Beckenbodens. Diese spannen sich dann an und entspannen sich wieder, um die Durchblutung weiter zu fördern.
Ehrlich gesagt kannte ich lange Zeit nur die Geschichten über Harnverlust bei einem geschwächten Beckenboden oder Probleme bei der Penetration durch zu viel Spannung. Das war mein Referenzrahmen. Inzwischen weiß ich, dass dieselben Muskeln auch eine wichtige Rolle bei Erregung und Orgasmus spielen.
Eine verminderte Muskelkraft und geringere Muskelanspannung können die Erregung und die Feuchtigkeitsbildung erschweren. Außerdem zieht sich der Beckenboden während des Orgasmus unbewusst etwa zwanzig Mal zusammen. Wenn die Beckenbodenmuskeln weniger stark sind, kann der Orgasmus als weniger intensiv und weniger explosiv empfunden werden. Sie können Ihre Beckenbodenmuskeln leicht trainieren, was Ihnen mehr Freude und Leichtigkeit beim Sex verschaffen kann.




