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Wies: „Das sind meine 3 goldenen Tipps für Einsteigerinnen in die Wechseljahre“

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Wies Verbeek
Autor:Wies Verbeek
A middle-aged woman with grey hair sitting at a table looking in the camera

Inhaltsverzeichnis

Mit fast sechzig fühle ich mich mittlerweile als Expertin in Sachen Wechseljahre. Der Großteil meiner Wechseljahre liegt hinter mir. Mit allem, was ich heute weiß, hätte ich einige Dinge anders gemacht. Deshalb hier meine drei goldenen Tipps für Frauen um die vierzig.

Informieren Sie sich und bereiten Sie sich vor

Wenn Sie fast sechzig sind, wie ich, haben Sie die meisten Wechseljahre in der Regel hinter sich. Die wichtigsten Veränderungen haben Sie dann bereits erlebt, und hormonell kommen Sie oft in ruhigere Gewässer. Natürlich gibt es auch Sechzigjährige, die noch unter starken Hitzewallungen leiden, aber echte Überraschungen aus dem „Wechseljahreshut“ sind selten.

Mit vierzig denken Sie wahrscheinlich noch lange nicht an die Wechseljahre. Das ist etwas für Frauen über fünfzig. Denken Sie. Doch die ersten Beschwerden (wie das Ausbleiben der Menstruation) können schon lange vor der Menopause auftreten.

So hatte ich um die vierzig viel stärkere PMS-Beschwerden, ohne zu wissen, dass dies mit veränderten Hormonen zusammenhing. Und es gibt noch weitere „seltsame“ Beschwerden, bei denen man nicht sofort an die Wechseljahre denkt.

Mein Tipp: Informieren Sie sich. Es gibt zahlreiche Informationsquellen. Vereinbaren Sie gegebenenfalls einen Termin bei einer Wechseljahresberaterin, um zu erfahren, was auf Sie zukommen könnte. Es beruhigt, wenn Sie verstehen, dass bestimmte Beschwerden mit den Wechseljahren zusammenhängen können. Vielleicht passt ein anderes Verhütungsmittel besser zu Ihnen, oder Sie können besprechen, welche Auswirkungen eine Hormontherapie für Sie haben könnte.

Leben Sie gesund, gerade jetzt

Gesund zu leben ist immer wichtig, aber vielleicht noch mehr, wenn Sie in die Wechseljahre kommen. Nicht nur, weil Sie Beschwerden besser bewältigen können, wenn Sie gesund essen, sich ausreichend bewegen und gut schlafen, sondern auch, weil hormonelle Veränderungen das Risiko für beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.

Jemand mit Übergewicht hat bereits ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn dann noch Bluthochdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel hinzukommen, können die Risiken weiter steigen.

Kaffee, Ingwertee, Cola, Alkohol und Rauchen können bei manchen Frauen Wechseljahresbeschwerden verschlimmern. Ich wollte es zuerst nicht glauben, aber für mich hat ein gesunder Lebensstil letztendlich mehr bewirkt als allein die Hormontherapie. Fangen Sie also damit an. Je früher, desto besser. Mir hat das Kochbuch Eten als Medicijn von Dorenda van Dijken und Janneke Vreugdenhil sehr geholfen.

Lassen Sie den Kopf nicht hängen

Sie könnten denken: Lassen Sie die Wechseljahre einfach kommen, das gehört eben dazu. Das ist in Ordnung, aber lassen Sie es nicht dabei, wenn Beschwerden Ihr tägliches Leben bestimmen. Es gibt viele Möglichkeiten, Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Es wäre schade, sich ständig erschöpft oder aus dem Gleichgewicht zu fühlen.

Denken Sie über eine Hormontherapie nach und lassen Sie sich gut informieren. Suchen Sie mit Ihren Beschwerden Ihren Hausarzt, eine Wechseljahresberaterin oder eine gute Gynäkologin oder Beckenbodenphysiotherapeutin auf.

Wer ist Wies?

Wies Verbeek (58) ist Journalistin, Gründerin der Website BLOW.nl und Autorin des Buches ’n Beetje Leuk Ouder Worden, 101 verrassende en bewezen tips. Und sie steckt mitten in den Wechseljahren.

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