Schlechter Schlaf: Eines der ersten Anzeichen der Wechseljahre



Wachen Sie häufiger mitten in der Nacht auf? Dauert es ewig, bis Sie einschlafen? Oder wachen Sie viel zu früh auf und können dann nicht mehr einschlafen? Schlechter Schlaf ist eines der ersten Anzeichen dafür, dass Ihr Körper in die Wechseljahre eintritt. Und nein, das beginnt nicht erst „irgendwann um die fünfzig“. Die hormonellen Veränderungen können manchmal schon in Ihren Dreißigern einsetzen und werden meist um die Vierzig spürbar. Dennoch erkennen viele Frauen den Zusammenhang zwischen diesen Beschwerden und den Wechseljahren nicht sofort und leben zu lange damit.
Um das 40. Lebensjahr können die ersten hormonellen Veränderungen langsam einsetzen. Meist beginnt dies mit einem Rückgang des Progesterons, während der Östrogenspiegel noch eine Zeit lang relativ stabil bleibt. Dieses Ungleichgewicht kann zu Beschwerden wie schlechterem Schlaf oder Stimmungsschwankungen führen. Vielleicht bemerken Sie dies noch nicht an Ihrem Menstruationszyklus, aber an solchen subtilen Veränderungen.
Wenn sich Ihr Menstruationsmuster verändert, spricht man von der Perimenopause. Diese Phase beginnt meist um das 45. Lebensjahr und kann mehrere Jahre andauern. Je weiter Sie in dieser Phase fortschreiten, desto mehr sinken Ihre Hormonspiegel allmählich – und das kann sich auf Ihren Schlaf auswirken.
Die Rolle der Hormone beim Schlaf
Und dann gibt es natürlich noch die Hitzewallungen, die Sie sogar in dieser frühen Phase der Wechseljahre schon erleben können. Dadurch können Sie mehrmals in der Nacht aufwachen.
Ich dachte, ich hätte einfach viel um die Ohren. Erst als ich auch Hitzewallungen bekam, machte es Klick.
Sie haben nicht alles in der Hand, aber es gibt vieles, was Sie selbst tun können, um Ihren Schlaf zu verbessern. Hier finden Sie praktische Tipps von einer Hormontherapeutin, die Ihrem Körper während der Wechseljahre helfen können.
Unterstützen Sie Ihren Biorhythmus
Beruhigen Sie Ihr Stresssystem
Passen Sie Ihre Ernährung an
Schlechter Schlaf, Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen – Wechseljahresbeschwerden können Ihren Alltag stark beeinflussen. Zum Glück gibt es verschiedene Behandlungen, die Ihnen helfen können, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Finden Sie heraus, welche Möglichkeiten es gibt und was am besten zu Ihrer Situation passt.
Manchmal benötigen Sie zusätzliche Unterstützung. Diese Ergänzungen können helfen:
In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung vorübergehend helfen. Beispiele:
Überlegen Sie, Medikamente einzunehmen? Besprechen Sie immer mit einem Arzt, welche Option am besten zu Ihrer Situation passt.
Füllen Sie einen Online-Fragebogen aus und erhalten Sie von einer Ärztin oder einem Arzt eine individuelle Produktempfehlung, die auf Ihre persönliche Situation, Ihre Präferenzen und Ihren Gesundheitszustand abgestimmt ist.
Schlechter Schlaf ist kein „kleines Problem“ und gehört nicht einfach „dazu“. Es ist ein Signal Ihres Körpers, dass sich etwas verändert – und das dürfen Sie ernst nehmen. Machen Sie eine Erstuntersuchung, und ein Arzt wird mit Ihnen die passende Behandlung finden.